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Advanced Planning and SchedulingParadigmenwechsel bei der Ressourcenplanung
Schlechte Termineinhaltung, zu hohe Bestände und zu lange Lieferzeiten sind die Folge. Mit dem Lösungsansatz von proALPHA® APS werden:
Eine wirkliche Verbesserung der Ressourcenplanung setzt einen ganzheitlichen Ansatz voraus. Bei adäquater Gestaltung der Geschäftsprozesse und Unternehmensorganisation lassen sich gewaltige Erfolgspotenziale erschließen.
Produkt-Prozess-Modelle als Basis einer realitätsnahen PlanungBei herkömmlichen PPS-/ERP-Systemen sind Produkt- und Prozessstruktur starr verkettet. Die Stücklistenstruktur schreibt die Fertigungsabläufe vor. Kompromisse sind unausweichlich. Zudem geht der klassische Arbeitsplan ausschließlich von einer sequenziellen Abarbeitung der einzelnen Arbeitsgänge aus - in der Realität erfolgt die Bearbeitung aber auch parallel. Aktivitäten wie der gemeinsame Transport mehrerer Aufträge passen überhaupt nicht in diese Strukturen. In proALPHA® APS werden die klassischen Stücklisten und Arbeitspläne konsequent durch Produkt-Prozess-Modelle ersetzt. Bei diesen prozessorientierten Basisstrukturen sind Produkt- und Prozessstruktur nicht mehr starr miteinander verkettet. Ein Fertigungsteil, das aus konstruktiver Sicht zu einer Unterbaugruppe gehört, wird gegebenenfalls erst auf der Baustelle montiert und entsprechend spät gefertigt. Aktivitäten verschiedener Aufträge können gemeinsam und zeitgleich eine Ressource nutzen. Typische Beispiele hierfür sind Transportaktivitäten oder spezielle Verfahren wie Galvanisieren oder Wärmebehandlung. Ferner können bestimmte Aktivitäten, wie beispielsweise in der Montage üblich, parallel durchgeführt werden. Die Flexibilität der proALPHA®-Strukturen ermöglicht eine realitätsnahe Abbildung der Prozesse im Planungssystem. Natürlich gibt es auch weiterhin Ansichten auf das PPM, die der produktbezogenen Sicht der Stückliste und der prozessbezogenen Sicht des Arbeitsplanes entsprechen.
Multiressourcenplanung heißt Synchronisation der Verfügbarkeit aller RessourcenWerden bei der Planung nicht alle Ressourcen berücksichtigt, so ist die Einhaltung der Liefertermine nur unwirtschaftlichen „Puffern“ in Form von Materialbeständen, Kapazitätsverfügbarkeit und Übergangszeiten oder dem Zufall zu verdanken. Gewöhnlich wird bei der Planung eines Dreharbeitsgangs die fixe Wiederbeschaffungszeit des Materials und die Verfügbarkeit des Arbeitsplatzes als Einheit von Maschine und Werker berücksichtigt. Unberücksichtigt bleiben die Werkzeuge und Vorrichtungen. Ähnlich verhält es sich bei der Montage. Hier wird die Kapazität des Montagepersonals geplant; die Verfügbarkeit der benötigten Fläche für die Endmontage einer größeren Anlagenkomponente wird jedoch nicht geprüft. proALPHA® APS erlaubt die Zuordnung beliebig vieler Ressourcen zu einer Aktivität. Die Multiressourcenplanung synchronisiert die Verfügbarkeit aller für die Durchführung einer Aktivität benötigten Ressourcen - einschließlich der Materialbereitstellung. Der proALPHA® -Ressourcentree ist die Ansicht des Produkt-Prozess-Modells, welche die Zuordnung der Ressourcen zu den einzelnen Aktivitäten in geeigneter Weise unterstützt. Eine realistische Planung setzt ferner voraus, dass die Spezifika bestimmter Aktivitäten und Ressourcen im Planungssystem wirklichkeitsgetreu abgebildet werden. Neben der üblichen Unterscheidung der Ressourcen in Mitarbeiter, Maschine, Werkzeug bietet proALPHA® APS auch spezielle Ressourcenarten für Transport, Flächen oder verfahrenstechnische Anlagen.
Begrenzte Ressourcen optimal nutzenKern von proALPHA® APS ist die Optimierung der Ressourcennutzung unter Berücksichtigung der divergierenden Ziele Termintreue, Durchlaufzeitreduzierung und Ressourcenauslastung. Diese können in Abhängigkeit von den Usancen der Branche und unter Berücksichtigung der aktuellen Unternehmenssituation individuell gewichtet werden. In den meisten Branchen ist die Termineinhaltung das primäre Ziel. Eine Bestandsreduzierung verlangt eine Verkürzung der Durchlaufzeiten und die Vermeidung zu früher Fertigstellungstermine. Auch die Maximierung der Ressourcenauslastung kann in bestimmten Situationen gewollt sein. Optimierung in proALPHA® bedeutet, bestimmte Ziele sehr flexibel zu verfolgen. Neben dieser allgemeinen Gewichtung der Unternehmensziele haben die Liefertermineinhaltung einzelner Aufträge oder die Auslastung bestimmter Ressourcen sehr unterschiedliche Bedeutung. Eine große Anlagenkomponente darf beispielsweise nicht zu früh fertig werden, weil es überhaupt keine Lagermöglichkeiten gibt. Ein anderer Auftrag darf auf keinen Fall zu spät endmontiert werden, weil er termingerecht nach Übersee zu verschiffen ist. Stillstandszeiten an einer Engpassressource sind besonders kritisch, weil die hier verlorene Zeit die Leistung des Gesamtsystems negativ beeinflusst. Optimierung in proALPHA® bedeutet auch, bestimmte Ziele sehr differenziert zu definieren.
Wettbewerbsvorteile durch CTP mit EchtzeitplanungCTP steht für „capable-to-promise“ - ein Ad-hoc-Planungsverfahren für die schnelle Lieferterminermittlung in der kundenauftragsorientierten Produktion. Hier gibt es gewöhnlich für die angefragten Produkte noch keine geplanten Lagerzugänge. Die klassischen PPS-/ERP-Systeme bieten keine praktikable Lösung für dieses Problem. Terminaussagen basieren häufig auf Erfahrungswerten, die die konkrete Ressourcenverfügbarkeit nur unzureichend berücksichtigen. Verlorene Aufträge wegen zu langer Lieferzeiten in den Angeboten oder Konventionalstrafen bei verspäteten Lieferungen sind die Folge. Eine detaillierte Ressourcenplanung ist nicht möglich, weil dies zu aufwändig ist. proALPHA® APS ermöglicht die Einplanung - auch komplexer Aufträge - quasi in Echtzeit. Dabei kann individuell definiert werden, ob bzw. bis zu welcher Ebene von einer Bevorratung der Komponenten auszugehen ist. Typische CTP-Fragestellungen sind:
Die schnelle und zuverlässige Lieferterminermittlung mit proALPHA® APS sichert Wettbewerbsvorteile bei gleichzeitig geringerem Planungsaufwand.
Supply Chain Management - Logistikprozesse in ihrer Gesamtheit betrachtenSupply Chain Management (SCM) bedeutet, Logistikprozesse in ihrer Gesamtheit zu betrachten. proALPHA® APS berücksichtigt deshalb bei der Optimierung auch Transportvorgänge, Fremdvergaben und Aktivitäten an anderen Standorten. Vorraussetzung hierfür sind die prozessorientierten Basisstrukturen sowie eine leistungsfähige Kommunikation aller an der Planung beteiligten Instanzen. Diese ist nicht auf die Kommunikation der proALPHA®-APS-Server an den verschiedenen Standorten beschränkt - auch Fremdsysteme mit entsprechenden Funktionen sind integrierbar. SCM mit proALPHA® geht aber weit über das Ressourcenmanagement hinaus. Hierzu gehört ferner die Fähigkeit, Geschäftsprozesse standort- und firmenübergreifend abzuwickeln. Die verschiedenen proALPHA® -b2b-Komponenten ermöglichen eine globale Kommunikation mit allen Geschäftspartnern. Auf dieser Basis lassen sich ganz neue Ansätze wie beispielsweise „vendor managed inventory (VMI)“ realisieren. Die Zukunft gehört Unternehmen, die in Netzwerken kooperieren. Zentralistische Ansätze und eine isolierte Planung der logistischen Prozesse in den Grenzen einer Organisationseinheit oder eines Standortes sind nicht zukunftsfähig.
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Letzte Änderung: 03.06.2010, Copyright © 2005-2008 apia® systemhaus gmbh. Alle Rechte vorbehalten. |
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